Von Epilepsie bis zum Gehirntumor

der Leidensweg meiner Rottweilerhündin Cheyenne

*Juli 1999 - Sept. 2003

 

 

Ich würde euch gerne mal den Leidensweg meiner verstorbenen Rottweilerhündin erzählen.
Cheyenne war damals 9 Wochen alt als wir sie holten.
Sie war nicht mehr beim Züchter, sondern eine Bekannte von ihr hatte sie großgezogen, da sie ihre Mutter verstoßen hatte.
Cheyenne war ein freundlicher Hund zu jederman und Hund.
Im Alter von ca 2 Jahren erlitt Cheyenne ihren ersten epileptischen Anfall.
Ich selber war da grad mal 18 Jahre alt und wusste nicht, was das überhaupt für eine Krankheit ist.
Als ich sie so verkrampft, aus den Maul schäument und sich urinierend am Boden zappeln sah, dachte ich , mein Hund stirbt grad.
Es kam für mich vor wie eine Ewigkeit.
Obwohl es vielleicht tatsächlich nicht mal eine Minute dauerte.
Gleich danach riefen wir den TA an.
Wir erklärten was los sei.
Er meine typisch Epilepsie.
Nächsten Tag sollten wir zu ihn kommen.
Ihre Blutwerte wurden kontrolliert und die wiesen auch auf diese Krankheit hin.
Er meinte mit Medikamente gut therapierbar.
Also nahm sie nun diese.
Eine Woche drauf wieder das Selbe, und auch mitten in der Nacht.
Der Tierarzt meinte, das Medikament muss sich erst einspielen.
Tage drauf wieder und wieder.
Die Anfälle wurden immer häufiger und schlimmer.
2 mal täglich war keine Seltenheit.
Die Dosis wurde erhöht und erhöht.
Nichts half.
So lebte sie noch 1,5 Jahre weiter.
Cheyenne wurde immer abweisender zu anderen Hunden.
Menschen wollte sie auch nicht mehr "kennenlernen".
Mit 3,5 Jahren sagte nun der TA, wenn die Medikamente nicht anschlagen, hat er wohl noch eine Befürchtung.
Das Gewebe im Gehirn auf diese auslösende Stelle drück, und dagegen kann man nichts mehr machen, ausser operieren, und selbst diese OP ist mehr als risikoreich.

#Sie kann währendessen sterben
#Sie kann zwar überleben aber das Wesen komplett verändern.
#Sie kann auch danach gelähmt sein.

Er bot uns noch zur Sicherung der Diagnose ein CT mit seinen nagelneuen Gerät an.
Er brannte förmlich drauf, dass wir nun die 150 Euro für dieses CT investieren, um rauszubekommen ob es ein Gehirntumor ist.
(er wollte sein Gerät testen)
Wobei diese Diagnose schon mehr als sicher war, auch anhand der Entzündungswerte und der beginnenden Leukämie.
Wir lehnten es ab.
Wir versuchten nun Cheyenne einen so schön wie möglichen Lebensrest zu geben.
Leider hat es nicht mehr lange gedauert.
Sie lehnte nur noch apatisch und lustlos mit den Kopf gegen die Wand.
Sie wollte nicht mehr fressen und auch Gassi gehen war für sie eine Tortour.
Am letzten Tag stand sie wieder mit den Kopf gegen die Wand gelehnt, sie hechelte und fiel um.
Sie rappelte sich wieder auf, aber das laufen wurde sehr schwer.
Am selben Tag packten wir sie ins Auto und gaben ihr die Erlösung.
Leider hatten wir damals keine Möglichkeit, als sie beim TA zu lassen.

 



Nicht 2 Tage später stand plötzlich von unserem Tierarzt ein neuer Artikel in der Stadtzeitung.
Neues CT Gerät, nun sind Krankheiten besser erkenntlich.
Es wurde ein CT Foto mit beigefügt.
Man konnte deutlich die Umrisse eines Rottweilerkopfs erkennen, mit einen Gehirntumor.
Welch Zufall, da war wohl jemand auch mit einen Rottweiler bei ihn, der ein Gehirntumor hatte?
Oder sie haben einfach mal um das Gerät zu testen die Leiche meines Hundes benutzt.
Nachweisen kann man natürlich nichts, aber das war damals der apsolute Gipfel.

 

 

Symptome und das Krankheitsbild

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